Andorra

Zwischen Pässen, Serpentinen
und den Bergen der Pyrenäen

Klein. Steil. Anders.

Andorra gehört zu den kleinsten Ländern Europas. Zwischen Spanien und Frankreich eingeklemmt, besteht ein großer Teil des Landes aus Bergen, Tälern und Passstraßen. Auf kurzer Strecke wechseln sich
Höhenlagen, Ausblicke und enge Serpentinen ständig ab.

Viele Regionen leben von bekannten Sehenswürdigkeiten oder historischen Orten. In Andorra steht die Landschaft im Mittelpunkt. Die Gipfel der Pyrenäen, kurvenreiche Bergstraßen und zahlreiche Aussichtspunkte prägen das Bild des Landes und sorgen immer wieder für neue Perspektiven.

Auch die Tour de France macht regelmäßig Halt in Andorra. Die anspruchsvollen Anstiege und Passstraßen gehören seit Jahren zu den bekanntesten Strecken im Profi-Radsport und zeigen, wie stark das Land von den Bergen geprägt wird.

Für Naturliebhaber gehört Andorra zu den interessantesten Regionen der Pyrenäen. Abseits der größeren Orte bestimmen Wälder, Berglandschaften und weite Ausblicke das Bild. Gerade außerhalb der Hauptsaison wirkt das Land vielerorts überraschend ruhig.



Vall d’Incles

Wilde Berglandschaften in den Pyrenäen

KURVEN STATT KILOMETER

Mit rund 470 Quadratkilometern gehört Andorra zu den kleinsten Ländern Europas. Zwischen den Gipfeln der Pyrenäen liegen Täler, Bergstraßen und Höhenlagen, die das Land deutlich größer wirken lassen, als es auf der Karte erscheint. Mit dem Coma Pedrosa (2.942 m) befindet sich außerdem der höchste Berg Andorras direkt an der Grenze zu Spanien.

Für Wohnmobilreisende sind vor allem die Straßen interessant. Statt langer Autobahnetappen prägen Passstraßen, Aussichtspunkte und ständig wechselnde Perspektiven die Fahrt. Mit dem Port d’Envalira auf 2.408 Metern
liegt in Andorra der höchste befahrbare Pass der Pyrenäen.
Schon auf kurzen Strecken kommen schnell einige Höhenmeter zusammen.

Auch die Tour de France macht regelmäßig Halt in Andorra. Anstiege wie der Coll de la Gallina gehören zu den anspruchsvollsten Strecken der Rundfahrt und ziehen jedes Jahr Radfahrer aus ganz Europa an. Sie zeigen eindrucksvoll, wie eng Straßen, Berge und Höhenunterschiede in Andorra miteinander verbunden sind.

Die Berge geben den Takt vor

Mit dem Wohnmobil kommt man nicht überall hin. Über Wanderwege erreicht man Bergseen, Aussichtspunkte und Gipfel, die weit über den Tälern der Pyrenäen liegen. Auf einer Fläche von nur 470 Quadratkilometern verteilen sich mehr als 70 Bergseen. Zu den bekanntesten gehören die Estanys de Tristaina, deren Seen auf über 2.000 Metern Höhe liegen und zu den beliebtesten Wanderzielen Andorras zählen.

Besonders bekannt ist das Madriu-Perafita-Claror-Tal, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Auf rund zehn Prozent der Landesfläche prägen Bergwiesen, Wälder, Seen und alte Hirtenpfade die Landschaft.
Das Tal gilt als eines der ursprünglichsten Gebiete Andorras.

Auch Mountainbiker kommen in Andorra auf ihre Kosten. Der Bikepark Pal Arinsal zählt zu den bekanntesten Bikeparks der Pyrenäen und bietet mehr als 60 Kilometer Streckennetz.
Regelmäßig finden hier internationale Wettbewerbe statt, darunter bereits mehrere Weltmeisterschaften.

Für Wanderer und Bergsteiger bietet Andorra zahlreiche Tourenmöglichkeiten in unterschiedlichen Höhenlagen. Besonders beliebt ist der Coma Pedrosa, der mit 2.942 Metern der höchste Berg des Landes ist.
Von seinem Gipfel reicht der Blick weit über die Pyrenäen bis nach Spanien.

Die Rhodopen

Abseits der bekannten Reiseziele erwarten dich in den Rhodopen kleine Dörfer, beeindruckende Natur und kurvenreiche Straßen durch die Berge.

Bike Park in Pal Arinsal

Ordin0

Pic de Casamanya

Vall del Madriu-Perafita-Claror

VON DER IDEE ZUR ROUTE

Ein Reiseziel zu finden, ist oft schnell gemacht. Die passende Route, gute Übernachtungsplätze und die richtige Reihenfolge entscheiden darüber,
wie entspannt eine Wohnmobilreise wird.