Finnland Lappland

Unter den Polarlichtern durch den Winter
im Norden Finnlands.

Winter ohne Kompromisse

Von Oktober bis weit ins Frühjahr hinein bestimmt der Winter das Leben in Lappland. SchneeEis und gefrorene Seenprägen die Landschaft über viele Monate. Die Region im Norden Finnlands gehört zu den schneereichsten Gegenden Europas und bietet Winterbedingungen, die in dieser Form nur noch selten zu finden sind.

Für Wohnmobilreisende gehören Polarlichter, verschneite Wälder und lange Straßen durch dünn besiedelte Regionen zum Reisealltag. Viele Seen frieren vollständig zu und selbst kleinere Orte liegen oft eingebettet zwischen
Wäldern und weitläufigen Schneelandschaften.

Neben der Natur gehören auch Rentiere und Huskys fest zu Lappland. Rentierfarmen, Huskytouren und Schneeschuhwanderungen werden in vielen Teilen der Region angeboten. Dazu kommen traditionelle Saunen, Eisbaden und Übernachtungen in Glasiglus, die einen Blick auf den Nachthimmel ermöglichen.

Zu den bekanntesten Regionen zählen der Inari-See, die Fjell-Landschaften rund um Saariselkä und der Pallas-Yllästunturi-Nationalpark. Zusammen mit den langen Wintern, den Polarlichtern und den
typischen Winteraktivitäten prägen sie das Bild Lapplands.



Der Inari-See

Noch ist er nicht zugefroren.

AUF EIS UND SCHNEE UNTERWEGS

Der Winter verändert in Lappland nicht nur die Landschaft, sondern auch die Art, sich fortzubewegen. Auf dem Inari-See, dem drittgrößten See Finnlands mit 3.318 Inseln, führen im Winter Schneemobiltouren über die gefrorene Wasserfläche. Wo im Sommer Boote unterwegs sind, verlaufen in den kalten Monaten Routen über Eis und Schnee.

Saariselkä zählt zu den bekanntesten Regionen für Huskytouren in Finnisch-Lappland. Die Gespanne ziehen ihre Schlitten durch verschneite Wälder und über offene Schneeflächen. Viele Touren werden nicht nur gefahren, sondern selbst gelenkt. So wird man vom Passagier zum Musher und erlebt die Winterlandschaft auf eine Weise,
die mit keinem anderen Fortbewegungsmittel vergleichbar ist.

Rund um Inari gehört die Rentierhaltung seit Jahrhunderten zur samischen Kultur. Zahlreiche Rentierfarmen vermitteln bis heute, welche Bedeutung die Tiere für das Leben im Norden Finnlands haben. Rentiere ziehen frei durch große Gebiete und begegnen Reisenden oft nicht nur auf Ausflügen, sondern auch entlang der Straßen.

Wer zwischen Dezember und März unterwegs ist, hat außerdem gute Chancen auf Polarlichter. Vor allem die Regionen um Saariselkä und Kilpisjärvi zählen zu den besten Orten Finnlands für die Beobachtung des Naturschauspiels. In klaren Nächten genügen oft schon wenige Schritte vor die Tür des Wohnmobils, um den Himmel in Bewegung zu sehen.

LICHT, SAUNA UND BESONDERE NÄCHTE

Während der Polarnacht bleibt die Sonne in den nördlichsten Regionen Lapplands wochenlang unter dem Horizont. Vollständig dunkel ist es deshalb aber nicht. Das sogenannte Kaamos taucht Schnee, Wälder und gefrorene Seen für mehrere Stunden am Tag in blaue, violette und rosafarbene Lichtstimmungen,
die viele Winterfotos aus Lappland prägen.

Auf rund 5,5 Millionen Einwohner kommen in Finnland mehr als 3 Millionen Saunen. Die Sauna gehört hier nicht zum Wellnessurlaub, sondern zum Alltag. Nach dem Saunagang gehört für viele Finnen ein Sprung
ins Eiswasser oder eine Abkühlung im Schnee ganz selbstverständlich dazu.

Wer neben dem Wohnmobil einmal etwas anderes ausprobieren möchte, findet rund um Saariselkä und Kakslauttaneneinige der bekanntesten Glasiglus Finnlands. Daneben entstehen in Lappland jeden Winter Hotels, Bars und Kapellen komplett aus Schnee und Eis. Viele dieser Bauwerke werden im Frühjahr wieder abgebaut oder schmelzen mit den steigenden Temperaturen vollständig.

Lappland

Polarlichter, Huskys, Rentiere und endlose Schneelandschaften machen den Norden Finnlands zu einem der außergewöhnlichsten Winterreiseziele Europas.

Iglu Dorf

Mit den Huskies durch den Schnee

Freilebende Rentiere

Action mit dem Schneemobil

VON DER IDEE ZUR ROUTE

Ein Reiseziel zu finden, ist oft schnell gemacht. Die passende Route, gute Übernachtungsplätze und die richtige Reihenfolge entscheiden darüber,
wie entspannt eine Wohnmobilreise wird.