Bucht von Kotor & Durmitor

Wer glaubt, Montenegro sei nur Küste,
war noch nicht im Durmitor.

Zwei Seiten eines Landes

Die Bucht von Kotor zählt zu den bekanntesten Regionen Montenegros. Zwischen steilen Bergen liegen kleine Küstenorte, historische Altstädte und eine Küstenstraße, die sich direkt am Wasser entlangzieht. Viele Besucher vergleichen die Landschaft mit einem Fjord, auch wenn die Bucht geologisch keiner ist.

Wenige Stunden später verändert sich das Bild komplett. Im Durmitor Nationalpark prägen Bergseen, tiefe Schluchten und Gipfel die Landschaft. Mit 1.300 Metern gehört die Tara-Schlucht zu den tiefsten Schluchten Europas
und zählt zu den bekanntesten Naturdenkmälern des Landes.

Zwischen beiden Regionen führen Straßen durch kleine Dörfer, über Pässe und durch Landschaften, die sich immer wieder verändern. Auf vergleichsweise kurzer Strecke wechseln sich Küste, Hochgebirge und Nationalparks ab.
Die Route verbindet zwei Seiten Montenegros, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Morgens ein Kaffee mit Blick auf die Bucht von Kotor, wenige Stunden später eine Wanderung im Durmitor Nationalpark.



Die Bucht von Kotor

Wo Adriaküste und Hochgebirge aufeinandertreffen

Die bucht von Kotor

Wer zum ersten Mal über die Serpentinen oberhalb von Kotor fährt, versteht schnell, warum die Bucht von Kotor zu den bekanntesten Landschaften des Balkans gehört. Die Straße zählt mit ihren 25 Kehren zu den bekanntesten Strecken des Landes. Mit jeder Kurve verändert sich der Blick auf das tiefblaue Wasser,
die steilen Bergflanken und die kleinen Orte am Ufer.

Besonders bekannt ist die Altstadt von Kotor. Hinter den historischen Stadtmauern verlaufen enge Gassen, kleine Plätze und Treppenwege, die sich bis an die Hänge des Berges ziehen. Über der Stadt thront die Festung San Giovanni, die man über mehr als 1.300 Stufen erreichen kann. Der Blick von oben reicht über die gesamte Bucht.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt Perast. Der kleine Ort besteht fast nur aus einer Uferpromenade, alten Steinhäusern und Kirchen. Von hier fahren Boote zur Insel Gospa od Škrpjela, die mitten in der Bucht liegt. Die kleine Kirche auf der künstlich angelegten Insel gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Montenegros.

DURMITOR NATIONALPARK
UND TARA-SCHLUCHT

Nur wenige Fahrstunden von der Küste entfernt verändert sich die Landschaft komplett. Im Durmitor Nationalparkbestimmen Berggipfel, Hochebenen und kurvenreiche Straßen das Bild. Mit seinen über 40 Gipfeln und zahlreichen Bergseen gehört der Nationalpark zu den bekanntesten Naturregionen Montenegros.

Am bekanntesten ist der Schwarze See (Crno Jezero) nahe der Stadt Žabljak. Der von Kiefernwäldern umgebene Bergsee liegt direkt am Fuße des Durmitor-Massivs und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Ein Rundweg führt einmal um den See und bietet immer wieder neue Ausblicke auf die Berge.

Nicht weit entfernt liegt die Tara-Schlucht, die mit bis zu 1.300 Metern zu den tiefsten Schluchten Europas gehört. Besonders bekannt ist die Tara-Brücke, die sich in rund 170 Metern Höhe über die Schlucht spannt. Von hier reicht der Blick weit über den Fluss und die bewaldeten Hänge des Nationalparks.

Diese Route braucht zeit

Kaum hat man die Bucht von Kotor hinter sich gelassen, wartet schon das nächste Motiv für einen ungeplanten Stopp.

Kotor Serpentinen

Sedlo Pass

Black Lake

Tara Schlucht

VON DER IDEE ZUR ROUTE

Ein Reiseziel zu finden, ist oft schnell gemacht. Die passende Route, gute Übernachtungsplätze und die richtige Reihenfolge entscheiden darüber,
wie entspannt eine Wohnmobilreise wird.